Braunschweig-Waterloo

 

Reading week - Domenikanische Republik

So..vor ca 6. Woche bin ich, Nadine, dem kalten Wetter und Schnee entflohen. Ich war in einer Gruppe von 20 kanadischen Studenten unterwegs, die alle im April mit ihrem Studium fertig sein werden. Deswegen wollten sie alle nochmal zusammen ein paar schoene Tage verbringen. Die Domenikanische Republik war super toll. Super Wetter 30 Grad, Sonne und Strand. Unser Resort lag direkt am Strand und es war nicht ueberlaufen. Wir konnten Essen und Trinken rund um die Uhr und haben das auch gemacht:)....Nah bei unserem Resort gab es zwei Staedtchen in die wir zum Shoppen gefahren sind. Wir haben einen Jeep Ausflug mit der ganzen Gruppe gemacht. Wir haben gesehen wie man Kaffee macht und Zigarren. Zum Schluss besuchten wir noch Wasserfaelle. Einen anderen Tag haben wir uns Gocarts ausgeliehen und sind durch das Hinterland gerauscht. Immer schoen durch die Pfuetzen damit wir auch richtig schoen dreckig werden. Das war richtig cool!!! So..es war ein unglaubliches Erlebnis und ich werde diesen Trip nie vergessen. Die Gruppe war toll und ich fuehlte sehr sehr geborgen.


Reading week - Schneeschaufeln und -brettern

Ich, Veronika, mag den Winter hier sehr und da hab ich mich in der vorlesungsfreien Woche mit Thies und Michael (meinen Nachbarn in Columbia Lake Village) fuer drei Tage in den Norden Ontarios aufgemacht. Michaels Familie wohnt nahe bei Orillia, wo wir diese wunderschoene Zeit in seiner Familie verbrachten. Wie ihr vielleicht schon wisst, gab es dieses Jahr ganz besonders viel Schnee: 3,40m Schneefall waren es im Februar! Auf den Hausdaechern der Eltern und der Oma von Michael hatte sich Schnee bis zu einem Meter aufgetuermt. Also halfen wir den Schnee von den Daechern zu schaufeln bevor die Daecher einstuerzen. Wir wurden dafuer auch wunderbar versorgt. Ich durfte bei Michaels Oma uebernachten. Die Familienatmosphere hab ich sehr genossen....das fehlt eben wenn man fuer ein Jahr so weit von zu Hause weg ist. An zwei Tagen bin ich Snowboard gefahren auf dem "Moonstone"(nahe bei Orillia), um meine Faehigkeiten auf dem Brett weiter zu verbessern. Es war natuerlich wieder ein riesen Spass! Einfach den ganzen Tag allein die Pisten runterduesen, den Fahrtwind und die Geschwindigkeit geniessen. Es tut gut, dem Gehirn ein bisschen Freilauf zu geben. Ansonsten haben wir die Abende in der Familie mit Indiana Jones und anderen Harrison Ford-Filmen verbracht. Danke besonders an Michaels liebenswerte Eltern die uns fantastisch bewirtet haben.


Christmastrip nach Quebec

Am 21.12.07 ging es für uns auf die weite Reise in den französisch-sprachigen Teil Kanadas. Da wir in unserem Haus nicht bleiben konnten, mussten wir zusehen, wo wir unterkommen.

Wir fuhren zu viert mit dem Auto nach Mont Tremblant (Nähe Montreal). Dort hatten wir einen wunderschöne Hütte für 11 Leute gemietet. Die meisten waren deutsche Austauschstudenten, dann noch ein Kanadier und ein Franzose. Es gab viel Schnee und das genossen wir. Es war eine gute Chance, das erste Mal zu Snowboarden. Das kostet natürlich einige blaue Flecken, aber der Spass ist nicht zu unterschätzen!

Am Heilig Abend saßen wir in der Hütte zusammen, hatten ein Kaminfeuer und Feuerzangenbowle. Zur Krönung hatten wir sogar einen selbst gehauenen Weihnachtsbaum mit Lametta und Sternen aus Alufolie. Auf jeden Fall mal ein ganz anderes Weihnachtsfest für uns.

Am 30.12. fuhren wir für drei Tage nach Montreal um dort Silvester zu verbringen. Wir besuchten den Biodome und die Altstadt Montreals, die europäischen Flair hat. Das kalte Wetter lud nicht zum Verweilen draußen ein. Vom Feuerwerk wurden wir leider enttäuscht. Das war viel kleiner als erwartet.

Nach einem guten Start ins neue Jahr, fuhren wir am  03.01.08 wieder nach Waterloo. Wir konnten erst am 5. wieder in unser Haus (Aus Sicherheitsgründen ...grrrh!), also verbrachten wir einige Tage im Haus von Freunden hier in Waterloo, die uns netterweise ihr Haus zur Verfügung stellten. Irgendwie sind wir auch froh, wieder hier im Columbia Lake Village zu sein. Das ist nunmal unser zu Hause. 

 

 


Unsere beschauliche Huette

Ein Traum von Haus! Drei Stockwerke, riesen Kueche, Badewanne mit Whirlpool, Kamin, Waschmaschine usw.. Dieses Haus hatte alles was man sich als "armer" Austauschstudent so wuenschen kann! Und wir hatten eine super Lage. Kaum kam man aus der Tuer, war man auch schon am Lift der einen auf den Berg befoerdert hat! Es war ne super Zeit!


Snowboarden!! Auf gehts!!!

So, hier seht ihr den Ort des Geschehens...jeden Tag haben wir uns hier getummelt und selbstverstuemmelt*hihi*...das war ein Scherz.....zum ersten Mal probierten Veronika und ich das Snowboarden aus und es hat uns sogar gefallen! Es war super anstrengend und wir haben uns auch die ein oder andere Wunde  zugezogen aber es war ein super Erlebnis!


Ein Waldspaziergang der ist lustig.....*dubdidu*

Na, wer sitzt denn da so gemuetlich im Schnee? Es war der 24.12. und wir entschieden mal einen "kleinen Spaziergang" durch den Wald zu machen....naja...der Wald war ein Berg und teilweise liefen wir unbewusst ueber kleine Baeche, die unter der Schneedecke verborgen waren...hm....das war doch etwas gefaehrlich...hihi..naja aber es war pure Wildnis und wir haben auch Baerenspuren gesehen...


Translater mein bester Freund und Helfer

Wo auch immer Nadine steckt (und wenn es in den Waeldern von Quebec ist)...Hauptsache die richtige Vokabel benutzt ! Dafuer ist der kleine Uebersetzer immer zur Hand.


Vroni in Aktion

Erster Tag Snowboarden in Mont Tremblant: Veronika bei den ersten Versuchen.


Snowboard-Verletzungen

Ganz ungefaehrlich blieb der Spass nicht. Hier nur ein Beispiel. Die anderen verletzten Koerperteile wollen wir hier nicht zeigen;). Selten so viel bezahlt fuer so viel Schmerzen...und dennoch Spass.


Heilig Abend

So...da war nun endlich der 24. Dezember und ganz anders als zu Hause! Zum Glueck haben die Jungs aus Hamburg sich bereit erklaert einen Weihnachtsbaum zu klauen und mit Aluminiumfolie zu schmuecken! Das war ein Spass! Veronika und ich haben Kartoffelsalat und Wuerstchen gemacht! Ganz wie zu Hause! Am Abend haben wir die Weihnachtsgeschichte gelesen, gesungen, wie hatten Feuerzangenbowle und ein Kaminfeuer! Alles in Allem ein super gelungener Abend!


Biodom

Ein Fischotter im Biodome Montreal. Suess, oder?


Spaziergang zwei

Mal wieder ein Spaziergang:)....Im Hintergrund sind die Pisten auf denen wir Snowboard gefahren sind......wir sind da auf einem Steg an einem See, der total eingefroren und eingeschneit war!


Halloween

Halloween ist eine Art Fasching! Es gab ueberall Parties und sogar wir haben uns verkleidet! Da waere zum einem Veronika als Karotte....weil sie ja die orangenen Dinger soooo liebt und ich ging als "Schlafmuetze".


Thanksgiving - Dankeschön!

Zum Thanksgiving-Wochenende ( 05.-07.10.) kamen wir in den Genuss einen echten Turkey zu verspeisen. Wie kam es dazu? Wir wurden von unserer Mitbewohnerin Sheila zu ihr nach Hause eingeladen. Ihre Mutter versorgte uns sehr gut und wir genossen das Familienleben in diesem tollen Haus. Zu einem echt kanadischen Haus gehören Kamin, 5-Hektar-Garten, Feuerstelle und jede Menge kleine und große Fahrzeuge.Es war ein Erlebnis, was wir nie vergessen werden. Wir sind der Familie sehr dankbar für die Gastfreundlichkeit.

A propos dankbar: zur Tradition von Thanksgiving gehört, dass jeder vor dem Festessen sagt, wofür er dankbar ist. Thanksgiving ist ursprünglich ein Dankesagen zwischen den Ureinwohnern und den europäischen Einwanderern.


 

Abends gings dann noch in einen netten Club "Nava" in Toronto, was nur 30 min. Autofahrt von Sheilas Haus entfernt liegt.


Mit Sheila´s ATV fahren macht echt Fetz...aber das geht noch schneller!! Als Sheila fuhr, war es zu schnell für die Kamera...also haben wir einen Fahranfänger aufgenommen:

Tagesausflug zu den Niagarafällen 30.09.2007

...ein schönes und nasses Erlebnis! 



 

 

 




Wir fuhren in einer Gruppe von über 100 Leuten (viele Austauschstudenten) mit den coolen alten, gelben Schulbussen zu den Niagarafällen, etwa 2,5 h Fahrt. Zuerst machten wir Halt bei einer Winzerei um an einer Weinverkostung teilzunehmen. Wir mussten feststellen, dass es nicht heißen muss, teurer Wein ist gut! Als Europäer ist man da besseres gewohnt. Aber der Eiswein ist schon was besonderes!

Bei den Wasserfällen fuhren wir dann mit dem weltberühmten kleinen Boot "The Maid of the Mist", was soviel heißt wie "Dienerin des Nebels" zu den kanadischen Fällen. Die Kanadier sind ganz stolz, dass ihre Wasserfälle größer sind als die amerikanischen nebenan. Zum Glück bekamen wir die blauen Regenmäntel, die uns zumindest halbwegs vor den Wassermassen schützten. Man fühlt sich wie in einem Sturm mit starkem Regen, wenn man mit dem Boot nahe an die Wasserfälle fährt!


Kanu-Camping-Tour im Algonquinpark!

Mal wieder eine Spontanaktion: Donnerstagabend beschlossen wir mit Laure und Sebastien (Austauschstudenten aus Grenoble ) übers Wochenende im Algonquinpark zu campen. Dieser Naturpark und ehemaliges Wohngebiet von Ureinwohnern liegt etwa 5 Autostunden von Waterloo entfernt. Dort gibt es tausende Seen, die durch Flüsse verbunden sind. Wir können nur sagen: WOW, was für eine Landschaft!

Dort scheint die Natur noch eine ganz andere Macht zu haben...wenn die dunklen Wolken aufziehen, der Wind stärker weht und man in seinem kleinen Kanu über den bösen Smoke-Lake schippert, kann man schonmal Angst bekommen!

Hier seht ihr ein paar fotografische Eindrücke von diesem außergewöhnlichen Wochenende:


 

Auf der Hinfahrt machten wir eine gehörige Fastfoodpause. Das Angebot an Restaurants war so groß, dass wir uns zwischen ChampBurger oder SuperBurger nicht entscheiden konnten. Schließlich aßen wir bei ChampBurger und waren gesättigt für die nächsten Tage.


 

Beim "Algonquinoutfitters", ca. 10 km vor dem Park, mieteten wir uns die komplette Ausrüstung, was wirklich eine gute Sache war. Man bekommt alles, was man zum Campen in der Wildnis braucht: Kanus, Zelte, Schlafsäcke, Essen, Kochequipment, Gaskocher - ja sogar stylische Regencapes, wie Nadine ihn hier gerade präsentiert. Diese brauchten wir auch dringend, denn wir erlebten einige Schauer! 


 

Unser Mietwagen war vollgepackt ( sogar auf dem Dach ).


 

Um unser Essen vor Bären zu schützen, benutzten wir das "bear-rope": Alles Essbare in einen Ruckesack packen und mindestens 3 Meter über dem Boden und 2 Meter vom Baum entfernt befestigen. Möglichst weit weg vom Zelt. Nadine demonstriert hier den hungrigen Bären. Wie man sieht, ist unser Essen optimal gesichert. Nix mit eben mal naschen ;(


 

 

Feuer machen wie die Ureinwohner. Das ist einfacher gesagt, als getan. Jeder ging los, um nach einem regnerischen Tag trockenes Holz zu finden. Die großen Stämme mussten dann noch zersägt werden. Da es in der Nacht um Null Grad kalt war (!), waren wir sehr froh über das Feuer. Außderdem konnte man im Feuer Marshmallows grillen, die eine wichtige Zutat für eine kanadische Spezialität "SMORE" darstellen. Es besteht aus 2 Butterkeksen, einem Stück Schokolade und einem geschmolzenen Marshmallow. Man nimmt es wie einen Sandwich in die Hand, so wie alles Essbare hier in Kanada. Mmmmh, lecker!


 S´more : typisch kanadische Spezalität

 


New York - Big Apple  - wir kommen:)))

Problem zwei und drei...wie kommen wir nach New York und wo schlafen wir eigentlich? Nach vierstündige Recherche im Internet fanden wir ein Hostel in Chelsea. Der Zug war ausverkauft, sodass wir den Nachtbus (Greyhound) nach New York nehmen mussten. Dieser fährt leider 12 Stunden und die Nacht war die schlimmste unseres Lebens. Warum? Viel zu kalt, unbequem, keine Beinfreiheit, schlecht gelaunter Busfahrer, Genickstarre, mitten in der Nacht an der Grenze gemustert werden (Fingerabdrücke, Foto, Wohin, Warum) und jede Menge anderer Leute.

In New York angekommen, wurden wir in dunklen Katakomben raus- und uns selbst überlassen. Zähneputzen auf Bahnhofstoiletten war voll im Trend. Frisch mit Deo besprüht konnten wir den nächstbesten Starbucks unsicher machen und erstmal einen riiiiiieeesigen Kaffee trinken.


Super wach entschieden wir zur Information am Time Square zu gehen. Dort trafen wir einen netten Mann, der jedem von uns 77 Dollar abknöpfte und uns dafür einen Meter Tickets gab. Also saßen wir gleich im City Sights Bus und ließen uns die Manhattan Luft um die Nase wehen. Durchgeschwitzt aber beeindruckt von der Stadt fanden wir gegen 15Uhr endlich unsere Unterkunft. Zu unserer Überraschung wohnten in einem vier-Bettzimmer meist 5 Leute. Aber das störte uns nicht, weil wir das erste Mal ein "richtiges" Bett hatten. Zwischendurch wurde auch mal das Schloss zu unserem Zimmer ausgewechselt, keiner weiß warum. 
 
In New York haben wir jede Menge mit gemacht wie alle möglichen Bus- und Bootstouren, Empire State Buildung, Statue of Liberty, Ground Zero, Wall Street, Brooklyn, Shopping, Kino und und und.

Im Großen und Ganzen war es eine sehr schöne und aufregende Zeit in New York und wir genossen die Lässigkeit der New Yorker.



Anreise Düsseldorf - Toronto

Womit fing eigentlich alles an?

Nachdem wir uns von allen Lieben verabschiedet hatten, stiegen wir am Dienstag, 21. August um 13 Uhr ins Flugzeug, das uns heil nach 8 Stunden Flugzeit in Toronto absetzte. Für die Vroni war es das erste Mal, aber sie hat es unbeschadet überstanden. Zum Glück fanden wir auch unser Gepäck wieder. Obwohl wir über einige Sprachbarrieren stolperten, bekamen wir trotzdem eine Aufenthaltsgenehmigung bis Ende November 2008:).

Das erste Problem, das auftrat, war der Transport von Toronto nach Waterloo...diese Strecke kann man nicht laufen;). Der geplante Airways Transit (günstiger Kleinbusshuttle) hatten keine Fahrer mehr, sodass wir mit einem Taxi fahren mussten. Als wir aus dem Flughafen traten, stritten sich sofort zwei Taxifahrer um uns, wer uns nun fahren durfte, obwohl keiner von Ihnen das gewünschte Ziel kannte.

Die nächsten zwei Tage waren wir bei Freunden aus Braunschweig untergebracht und erledigten allerlei Organisationskram. Bis es Donnerstag Nachmittag war und wir spontan entschieden am Freitag nach New York zu fahren.